Praxissemester in Down Under

Hallo nach Deutschland, mein Name ist Dominik und ich absolviere derzeit mein Praxissemester in der Niederlassung von SICK in Australien, genauer gesagt in Sydney. Ich bin hier am 14. Oktober, nach einer 28 stündigen Zug- und Flugreise, angekommen. In den nächsten Wochen möchte ich euch über meine bisherigen und kommenden Erlebnisse berichten.

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Doch zuerst zu meinen ersten Tagen hier:

In Sydney angekommen wurde mir schnell bewusst, welches die TOP 3 Gefahren für Ausländer in Sydney sind.

 

Platz 3 „Wilde gefährliche, giftige Tiere“

Die gibt es hier anscheinend überall, aber irgendwie auch nicht. Eigentlich stellen sie im Grosstadtjungle von Sydney keine grose Gefahr dar, da die Spinnen und Schlangen mehr Angst vor den Menschen als die Menschen vor Ihnen haben. Auch in den umliegenden Nationalparks bekommt man nur selten Schlangen zu Gesicht. Ich kann mich laut unseres Tourguides also glücklich schätzen, dass ich auf einer Nationalparktour schon eine der gefährlichsten Schlangen gesehen habe, die aber sofort vor uns abgehauen ist.

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Platz 2 „Überfreundlichkeit“

Viel schlimmer als wilde Tiere können natürlich die Bewohner des roten Kontinents sein. Die Freundlichkeit, mit der einem begegnet wird, ist erschreckend und angsteinflösend und für manche muffige Europäer sogar lebensgefährlich. Aber Spaß bei Seite, die Leute hier sind wirklich sehr höfflich und zuvorkommend. So bekommt man z.B. mehr als eine Entschuldigung, wenn ein Einheimischer in das gerade perfekt gestellte Bild läuft oder es wird auch mal ein Anruf getätigt, wenn die befragte Person nicht direkt eine Antwort auf Fragen der Touristen hat. Das Ganze kann nur dann zu viel werden, wenn man nach dem Weg für den in wenigen Minuten abfahrenden Bus fragt.

Platzt 1 „Linksverkehr“

Nach meinen ersten Tagen in Australien war ich mir sicher: Für Ausländer (mit Ausnahme von Engländern) gibt es nichts Gefährlicheres in Australien als der Linksverkehr. Doch in Sydney wurden großräumige Präventionsvorkehrungen getroffen. So wird man durch Zeichen auf der Straße darauf hingewiesen, in welche Richtung man zu schauen hat. Das hört sich zwar banal an, ist aber in manchen Situationen lebensrettend. Tätigkeiten, wie in das Auto einzusteigen, den Bus in die richtige Richtung zu finden und beim Überqueren der Straße in die korrekte Richtung zu schauen, stellen jeden, vor allem in den ersten Tagen, vor eine große Herausforderung. Doch auch nach mehr als einem Monat erwische ich mich dabei, wie ich an die falsche Autoseite zu laufen.

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Zum Abschluss noch ein paar Worte zu Sydney. Sydney ist eine wirklich schöne Stadt, vor allem der Sydney Harbour ist sehr sehenswert. Es gibt natürlich auch viele Sehenswürdigkeiten und auch viele Ausflugsziele in der Umgebung (mehr dazu in einem anderen Blogbeitrag). Strände sind für die Australier normal, da man hier auch hunderte findet. Das Wetter ist super, da seit Montag auch der australische Sommer begonnen hat. Seit ich hier bin schwanken die Temperaturen zwichen 20 und 30 Grad und es gibt meist Sonnenschein.

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In meinem nächsten Blogeintrag zum Praxissemester berichte euch euch dann über den australischen Arbeitsaltag.

Viele Grüße aus Down Under.

Dominik

 

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