Praxissemester in Down Under – Arbeitsalltag

Hallo nach Deutschland, heute möchte ich euch vom australischen Arbeitsalltag berichten.

An meinem ersten Arbeitstag wurde ich pünktlich um 7.30 von meiner Unterkunft abgeholt. Hier in Australien herrschen nämlich feste Arbeitszeiten von 8.00 bis 16.30 Uhr, perfekt angepasst an die schwierige Verkehrsitutaion in und um Sydney. Der Standort befindet sich in Seven Hills, einem Vorort von Sydney. Hier angekommen fühlte ich mich fast wie in Kleindeutschland, da direkt in der Nachbarschaft Henkel und BASF ihre Auslandsstandorte haben.

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Das Gebäude besteht aus 2 Stockwerken mit Büros und einer kleinen Produktions- und Lagerhalle. In Sydney arbeiten ca. 20 Angestellte, vor allem in den Bereichen Analyzer, Flow Solutions und in der Prozessautomation. Im Gegensatz zum Trend in Deutschland mit kleinen 2-3 Mann Büros, gibt es hier ein Großraumbüro, mit Trennwänden und einige verglaste Einzelbüros und Besprechungsräume. Das hat den Vorteil, dass alles sehr transparent ist.

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Der Arbeitstag beginnt mit einem obligatorischen „Hello, how are you“. Um 13 Uhr, ziemlich spät im Vergleich zu Deutschland, machen die meisten Kollegen ihre Mittagspause im Pausenraum. Es gibt hier keine Kantine, sondern nur einen kleinen Imbiss um die Ecke, deshalb bringen fast alle ihr Essen von Zuhause mit. Das kann sehr interessant sein, da man einiges über die Essensgewohnheiten der Einzelnen erfährt. Für die Australier ist aber nicht „lunch“ sondern erst „dinner“ die Hauptmahlzeit. Nach einer Stunde Mittagspause wird bis ca. 16.30 weitergearbeitet und man macht sich auf den Heimweg. Der ist für manche knapp eine Stunde, was für Australische Verhältnisse ok ist.

Viele Grüße aus Down Under.

Dominik

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