Was wurde denn aus – Dominik Hauger?

  • Name: Dominik Hauger
  • Alter: 25 Jahre
  • Ausbildungsberuf: Industriemechaniker
  • Ausbildungszeitraum: 2005-2009

 

In welcher Abteilung, in welchem Bereich bei SICK arbeitest du heute?

Seit dem Ende meiner Ausbildung arbeite ich in der Division „Motion Control Sensors“. Diese Division ist ein Teilbereich des SICK-Konzerns und befindet sich am Standort in Donaueschingen. Dort bin ich innerhalb des Bereiches „CNC-Fertigung/Vormontag“ tätig.

 

Hauger

Was übst du heute für einen Beruf aus? Wie bist du dazu gekommen? (Weiterbildungen, Schulungen, Seminare)

Heute bin ich Schichtleiter in der Abteilung „CNC-Fertigung/Vormontag“ und außerdem auch Ausbildungsbeauftragter in diesen Bereichen.

Begonnen habe ich 2005 mit der Ausbildung zum Industriemechaniker. Im Anschluss an meine Ausbildung wurde ich direkt in dieser Abteilung übernommen, die ich bereits während meiner Zeit als Azubi kennenlernen durfte.

Da von Beginn an klar war, dass ein Mitarbeiter die Abteilung verlassen wird, konnte ich gezielt Weiterbildungen/Seminare (z. B. Schulung für das Betriebssystem SAP, Konstruktionsprogramme, usw.) besuchen, um mich auf mein künftiges Arbeitsumfeld vorzubereiten. Zu Beginn des Jahres 2010 übernahm ich dann die Stelle des Schichtleiters.

Nachdem ich mich an meine Position gewöhnt hatte, fragten mich die Ausbildungsverantwortlichen, ob ich mir auch vorstellen könnte, als Ausbildungsbeauftragter in diesem Bereich tätig zu sein. Ich sagte sofort zu und durfte gemeinsam mit weiteren Kollegen den  IHK-Ausbildereignungsschein machen. Seitdem betreue ich die Auszubildenden in unserer Abteilung, was mir auch sehr viel Spaß bereitet!

 

Was sind deine täglichen Aufgaben? Wie gestaltet sich dein Arbeitsalltag?

Hauptsächlich bin ich für die Produktion im Teilbereich CNC-Fräsen tätig und dort für den reibungslosen Ablauf der Produktion verantwortlich. Das heißt: Überwachung der Maschinen auf störungsfreie Funktion, Betreuung des Personals, Qualitätsprüfung, Schreiben und  Programmieren von CNC-Bearbeitungsprogrammen für Neuteile für die CNC-Fräsmaschinen. Ebenso wie die Vorbereitung (Einsteuern) solcher Maschinen für die Produktion.

Dafür verbringe ich ca. 50% meines Arbeitstages direkt in der Abteilung, also an den Maschinen oder bei der Betreuung des Personals/Azubis. Die übrigen 50% verbringe ich an meinem Arbeitsplatz mit der Erstellung von CNC- Bearbeitungsprogrammen und der Arbeitsvorbereitungen für die nächsten Arbeitstage.

Meine direkten Arbeitskollegen sind zum einen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die direkt an den Maschine arbeiten, sowie Kolleginnen und Kollegen, die ebenfalls im Bereich der CNC-Fertigung, dem Teilbereich Drehen und Fräsen zur Funktionsfähigkeit der Maschinen beitragen.

Außerdem bin ich im Kontakt mit anderen Abteilung z. B der Konstruktion und der Fertigung in der die Teile die in der CNC-Fertigung hergestellt werden weiter verarbeitet werden.

 

Gab es ein besonderes Ereignis in deiner Ausbildung, an das du dich heute noch gerne zurückerinnerst?

Während meiner Ausbildungszeit war die jährliche Kennenlernwoche (pädagogische Tage) eines meiner Highlights. Gemeinsam mit den Azubis aus allen Ausbildungsjahren hatte man hier die Möglichkeit, sich besser kennen zulernen, auszutauschen und es wurde immer für ein tolles Rahmenprogramm gesorgt.

Außerdem gefiel mir, dass ich viele Abteilungen während meiner Ausbildung kennen lernen durfte 🙂

 

Welchen Tipp gibst du Schülerinnen und Schülern, die mitten in der Berufsorientierung stecken?

Ich empfehle jedem, sich ausreichend über die infrage kommenden Berufe und die möglichen Aus- und Weiterbildungsziele zu informieren und dabei auch wenn möglich zahlreiche Praktika zu machen. Das hilft enorm!

 

Viele Grüße,

Dominik

 

 

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