Darum geht’s bei der SICK Summer University!

Ihr könnt euch nicht vorstellen, mit was sich die Teilnehmer der SICK Summer University vier Tage lang beschäftigen? Das möchte ich – Enrico – euch in meinem zweiten Blogbeitrag verraten:

Auf das Projektteam und die Teilnehmer der 11. SICK Summer University wartete wieder einmal eine ganz besondere Aufgabe, die es in vier Tagen zu lösen galt:

„Mission Impossible“

 

Was war die eigentliche Aufgabe?

Das Projektteam hat sich in diesem Jahr folgende Ausgangslage für eine Simulation ausgedacht:

 

Unser Beispiel handelt von einer Gasfabrik in der es zu einer Gasexplosion kommt. Noch dazu wird dabei auch vieles zerstört. Das Schlimmste ist jedoch der Austritt von Chlorgas, das für den Menschen lebensgefährlich ist. Da eine bestimmte Gaskonzentration vorhanden ist, riegelt sich das Gebäude ab. Die zuständige Maschine für den Abzug des Gases reagiert nicht automatisch und somit muss diese nun manuell betätigt werden. Nach langen und heftigen Debatten kommt das Krisenmanagement zu dem Schluss, dass sich zur Lösung des Problems nur LEGO-Mindstorms anbieten, sodass als Notfallmaßnahme die „Mission Impossible“ ins Leben gerufen wird. Um in das verriegelte Gebäude zu gelangen wurde ein Zugangsplan erstellt, bei dem fünf Robotertypen notwendig sind, die in Gruppen gebaut werden müssen:

 

  • Der Cliffhanger:
    Da sich aufgrund der Explosion in dem Lagerraum viele Gase gesammelt haben ist ein Zugang so ohne weiteres nicht möglich. Der Cliffhanger hat die Aufgabe an der Gebäuderückwand Ventile zu öffnen um ein ungefährliches Eindringen zu ermöglichen.
  • Der Abseiler:
    Da sich das Gebäude als Schutzmaßnahme komplett verriegelt hat, kann der Zugang nur über das Dach erfolgen. Es muss sich ein Roboter in das Gebäude abseilen und einen Taster betätigen, damit sich das Haupttor öffnet und somit den Zugang für die weiteren Schritte bereitet. Doch Vorsicht! Der Taster befindet sich im ersten Stock, in dem große Teile vom Boden fehlen.
  • Der Hacker:
    Der  „Hacker“ übernimmt die Aufgabe der  Steuerung des Encoders und agiert mittels Bluetooth als Fernsteuerung.
  • Der Encoder:
    Da weiterhin Gase austreten, ist es wichtig in den Lagerraum vorzudringen. Der Encoder wird vom Hacker gesteuert und muss eine bestimmte Tastenkombination betätigen, damit sich das Tor zur Lageralle öffnet.
  • Der Sortierer:
    Das Unglück rührte aus einem gravierenden Lagerfehler. Der Sortierer hat nun die Aufgabe diesen zu beheben und die Behälter in die richtigen Temperaturbereiche zu sortieren.

 

Die diesjährigen „Experten“ hatten also vier Tage Zeit, um die erforderlichen Lego Mindstorms-Roboter zu bauen.

DSC_1387

DSC_1643

 

Was kam auf die Teilnehmer zu?

Am Montag durften die Teilnehmer erst einmal die notwendigen Tutorials und Grundlagen von Lego Mindstorms kennenlernen. Am Dienstag ging es dann an das Hauptprojekt und die Realisierung. Nach einer kurzen Einführung in die Thematik wurden die Teilnehmer in fünf Gruppen eingeteilt, in denen sie jeweils einen der oben erwähnten Roboter entwickeln mussten.

Schon früh am Morgen ließen die Teilnehmer ihrer Kreativität freien Lauf. In ihren Gruppen sammelten sie Ideen und planten den Ablauf. Rasch konnten sich schon die ersten Konstruktionsversuche sehen lassen. Am Nachmittag stiegen sie dann auch schon in die Programmierung ein.

Am Mittwoch war es dann an der Zeit die Roboter ins „Rollen“ zu bringen. Das heißt so viel wie: Ausprobieren und Optimieren! Die Roboter wurden auf die Probe gestellt, wo sich neue Herausforderungen ergaben, die Theorie in die Praxis umzusetzen.

Für die Teilnehmer hieß es also weiter tüfteln, basteln und programmieren. Am Donnerstag wurden dann im Endspurt nur noch kleine programmiertechnische Optimierungen (z.B. Geschwindigkeitseinstellung) vorgenommen, sowie letzte Versuche vor den Abschlusspräsentationen durchgeführt. Nachdem die Lösungswege in kurzen Präsentationen vorgestellt wurden, war es endlich so weit: Die „Mission Impossible“ trat in Aktion.

 


Endresultat? Die „Mission Impossible“ war erfolgreich!

Für mich und auch für das Projektteam waren es vier spannende Tage mit jeder Menge Spaß. Wir hoffen, dass die Teilnehmer von den gewonnen Erfahrungen profitieren können und sie die letzten Tage nicht vergessen werden. Im Namen des Organisationsteams wünsche ich allen noch schöne und erholsame Sommerferien.

Wir freuen uns auf die nächste Summer University!

 

Viele Grüße

Enrico

Print Friendly

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.