Azubi-Projekt für Mechatroniker: Prüfadapter für E-Karten

Heute haben wir mal hinter die Kulissen unserer Azubis geschaut!

Thomas und Luca machen eine Ausbildung zum Mechatroniker und sind bereits im dritten Ausbildungsjahr. Wir haben sie gefragt, woran sie in den letzten Wochen gearbeitet haben und stellen euch das heute vor:

 

Thomas, Luca, was war denn eure Aufgabe in der letzten Zeit?

Wir haben einen Prüfadapter für E-Karten (also Elektronik-Karten) gebaut.

E-Karten werden in einem Sensor verbaut und sind ein elementarer Bestandteil für die Funktion des Sensors.

 

Prüfadapter

Prüfadapter mit eingelegter E-Karte

Wie war der Ablauf eures Projektes?

Thomas kam zuerst in die Produktionsabteilung der Division Identification & Measuring. Diese Division stellt Sensoren her, welche sich mit der Distanzerfassung beschäftigen. Vom Prüfmittelbau bekam Thomas eine Kontaktperson zugeteilt, die ihm zu Beginn des Projektes grobe Angaben zum Aussehen des Prüfadapters nannte. Er bekam die notwendigen Daten der E-Karte, wie beispielsweise deren Größe sowie die folgende Angabe: Um zu erkennen, dass eine E-Karte funktionierte, muss eine Lampe grün aufleuchten.

Danach ging es in den CAD-Raum (CAD steht für computer-aided design) , in dem Thomas den Prüfadapter konstruierte und daraufhin mithilfe einer Fräsmaschine die Platine erstellte. Später kam Luca noch dazu, da dieser das Projekt übernehmen sollte. Er lötete die Kontakte auf der Platine, half bei der Montage und verdrahtete das Ganze am Ende.

 

Wo wird der Prüfadapter verwendet?

Die Mitarbeiter in der Produktion können nun die E-Karte vor dem Einbau in den Sensor auf ihre Funktion überprüfen. Somit wird vermieden, dass bei der Endprüfung der Sensoren festgestellt werden muss, dass die E-Karte nicht funktioniert und man den ganzen Sensor nochmal auseinander nehmen muss.

 

Luca_und_Thomas

Lukas und Thomas bei der Arbeit

Was war das Tolle an dieser Aufgabe?

Zum einen bekamen wir ein Projekt, für das wir selbst verantwortlich sind. Wir mussten alles eigenständig planen, konstruieren und zusammenbauen. Natürlich bekamen wir jederzeit Unterstützung von den Mitarbeitern, wenn wir einmal nicht weiter wussten oder eine Frage hatten. Zum anderen war es ein Projekt, mit dem wir den Mitarbeitern in der Produktion ihre Arbeit erleichtern konnten. Wir haben also etwas gefertigt, das bei der täglichen Arbeit benötigt und eingesetzt wird. „Das Schöne ist, wenn man durch die Produktion läuft, den Prüfadapter sieht und sagen kann, den hab ich gebaut“, fügt Thomas am Ende stolz hinzu.

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