Disposition bei SICK: Auf gute Zusammenarbeit

Hi zusammen,

mein Name ist Fabian, ich mache gerade eine Ausbildung zum Industriekaufmann und bin in meiner Übernahmeabteilung in Waldkirch hauptsächlich für die Disposition der Leiterplatten für die Elektronikkartenfertigung zuständig. Doch mit dieser Aufgabe bin ich im SICK-Konzern nicht alleine. Auch bei unserer Tochtergesellschaft, der SICK Kft in Ungarn, gibt es Disponenten, welche für die Elektronikkartenfertigung die Leiterplatten beschaffen. Da diese sehr eng mit mir in Waldkirch zusammenarbeiten, erhielt ich die Möglichkeit, zwei Wochen nach Ungarn zu reisen und die Kollegen und Kolleginnen vor Ort kennenzulernen. Und genau darüber möchte ich euch heute erzählen:

 

Empfang_bearbeitet

Auf eine gute Zusammenarbeit!

Im kleinen Örtchen Kunsziget (zwischen Wien und Budapest) angekommen, war direkt klar, dass es sich hier mit 1.200 Einwohnern und 400 SICK-Mitarbeitern, um ganz andere Dimensionen als in Waldkirch handelt. Doch im Bereich der Leiterplattendisposition sind die Parallelen zu meinem Aufgabengebiet deutlich zu erkennen. Es werden dieselben Tools verwendet, dieselben Auswertungen gemacht und die Prozesse sind ähnlich. Kurze Vorstellungstermine in den verschiedenen Abteilungen (Einkauf, Controlling, Endmontage, Elektronikkartenproduktion, uvm.) haben mir einen perfekten Überblick über die Aufgaben und Schnittstellen zwischen den Abteilungen gegeben. Es ist schön die Kollegen nun auch persönlich zu kennen!

SICK Ungarn feiert Jubiläum

Während meinem Aufenthalt in Ungarn fand ein ganz besonderes Ereignis statt: Die Jubiläumsfeier von SICK Kft zum 20-Jährigen Firmenbestehen! Zu dieser Feier wurden auch meine direkten Kolleginnen und Kollegen aus Waldkirch und Reute eingeladen, die sich am Freitag mit dem Bus auf den Weg nach Ungarn machten.

Da ich ja bereits seit Montag das Apartment der Sick Kft bezogen hatte, konnte ich meine Arbeitskollegen aus Deutschland bereits auf dem Betriebsgelände empfangen. Nach 12 Stunden Busfahrt und kaum Schlaf, konnte man allen die Erschöpfung ansehen. Doch zum Ausruhen war keine Zeit:

Nach einem kleinen Frühstück, einer Tasse Kaffee und einer Werksführung durch die Fertigungshallen der SICK Kft, stiegen wir alle in den Bus. Ziel des Ausflugs war die Niederlassung des 20 km entfernten Automobilherstellers Audi. Bei einer Werksführung über das Betriebsgelände und durch die Fertigungshallen bekamen wir schnell den Eindruck, dass es sich hier um eine eigene Stadt handelt. 12.000 Mitarbeiter, eine eigene Feuerwehr und zahlreiche Betriebsrestaurants! Eine Dimension, die selbst die Mitarbeiter von Waldkirch nicht gewohnt waren 🙂

Im Anschluss trafen wir uns alle im Kulturhaus des Ortes Kunsziget, wo wir vom ungarischen Produktionsleiter Imre Kiss und dem Geschäftsführer Imre Vido durch die 20-jährige Historie des Standortes begleitet wurden. Bilder veranschaulichten, wie die Bauarbeiten 1995 begonnen haben und zu welcher Größe dieser Standort nun angewachsen ist. Anschließend konnten wir uns alle an einem Buffet für das anstehende Fußballturnier stärken.

 

bearbeitet_Fussball

Fußball verbindet

Es war in den letzten 15 Jahren zur Tradition geworden, dass die Kollegen sich einmal im Jahr treffen, um gemeinsam Fußball zu spielen. In diesem Jahr wurde zudem der „Nachbar“ der Sick Kft – Federal Mogul – eingeladen und wir spielten ein kleines Turnier. Natürlich standen hauptsächlich der Spaß und das gemeinsame Fußballspielen der verschiedenen Generationen im Vordergrund. Dennoch wurde der Sieger des Turniers – Sick Kft – mit der Pokalübergabe geehrt! Auf dem Foto sieht man unsere Mannschaft aus Waldkirch und Reute.

Am Abend fand eine große Jubiläumsfeier statt, bei der die Mitarbeiter und deren Familien, mit Musik, gutem Essen und Trinken, das 20-jährige Bestehen des SICK-Standortes in Kunsziget gebührend feiern konnten.

 

Pannonhalma

Kultur und Wein

Für den nächsten Morgen war wieder ein straffes Programm geplant. Bei einem Winzer in der Region lernten wir viel über ungarische Weine, die wie anschließend auch probieren durften! Und auch die Kultur kam nicht zu kurz: Wir schauten wir uns das Benediktinerkloster Martinsberg in der Erzabtei Pannonhalma an. Die Gemälde und der Baustil sind eine wunderbare Vermischung zwischen Mittelalter und der Neuzeit.

Mit einem Mittagessen in einem Restaurant in Györ, verabschiedeten wir uns wieder von meinen deutschen Arbeitskollegen. Diese machten sich wieder auf die Heimreise und ich durfte ja noch ein bisschen bleiben. Vor mir lag noch eine weitere Woche im schönen Kunsziget durfte.

Alles in allem waren diese beiden Wochen nicht nur eine große Hilfe für meine zukünftige Arbeit als Leiterplattendisponent, sondern es war auch ein kulturelles Erlebnis. Die Mitarbeiter in Ungarn sind alles äußerst höflich und noch dazu super freundlich! Ich freue mich schon jetzt darauf, in den nächsten Jahren nochmals nach Ungarn zu fahren.

Viele Grüße!

Fabian

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