SICK-Team meistert den Urbanathlon

Bereits zum sechsten Mal fand in diesem Jahr der Hindernislauf „Urbanathlon“ am Hamburger Hafen statt. 4.500 Teilnehmer stellten sich dort zahlreichen Herausforderungen: 12 Kilometer, 250 Höhenmeter, 14 Hindernisse und 1.000 Treppenstufen. Auch Jan Neier, Entwicklungsingenieur Software im Bereich Identification & Measuring, sowie seine Kollegen Matthias Kronauge, Entwicklungsingenieur Central Research & Development New Technologies, und Markus Böhning, Projektmanager Central Research & Development Applied Research, gingen als Team „This is SICK!“ an den Start. Eine tolle Aktion,über die wir gerne mehr erfahren wollten. Wir haben bei einem der Starter einmal genauer nachgefragt:

 

SICK Karriere: Wann haben Sie sich dafür entschieden als SICK-Team am Urbanathlon teilzunehmen?

Jan Neier: Ich wurde von meinen Kollegen einige Monate vor dem Lauf per Rundmail darauf aufmerksam gemacht. Dass ich mitlaufen werde, war für mich sofort klar. Ich kannte den Urbanathlon bislang nur von der Seitenlinie aus und wollte unbedingt mal daran teilnehmen. Das geht beim Urbanathlon am besten als Team.

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Das sind die Starter für SICK Hamburg

SICK Karriere: Wie hat sich das Team gebildet? Laufen Sie regelmäßig mit Ihren Kollegen?

Jan Neier: Leider gibt es am Standort Hamburg derzeit keine Laufgruppe, die sich regelmäßig trifft. Es sind zu wenig aktive Kollegen vor Ort, um zu jeder Zeit einen Lauf-Partner zu finden. Teams für Laufveranstaltungen bilden sich bei uns in der Regel über eine Rundmail oder einem Aushang am Schwarzen Brett.

 

SICK Karriere: Wie bereiteten Sie sich auf den Wettbewerb vor?

Jan Neier: Vor einem Wettkampf erhöhe ich die Intensität des Trainings durch kürzere Pausen zwischen den Trainingstagen und durch die Verlängerung meiner Laufstrecken. Wenige Tage vor dem Wettkampf reduziere ich das Training wieder und absolviere nur noch leichtes Kraft-Ausdauer-Training im Fitnessstudio, um die Muskeln zu schonen.

 

SICK Karriere: Wie lief der Urbanathlon ab?

Jan Neier: Wenn man in Hamburg an Laufveranstaltungen teilnimmt, dann trifft man schon häufig auf dem Hinweg zur Veranstaltung viele andere Läufer in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Je näher man zur Veranstaltung kommt, desto voller sind die U- und S-Bahnen mit anderen Läufern. Beim Urbanathlon gab es ein sehr umfangreiches Rahmenprogramm, welches leider durch anfangs starke Regenschauer getrübt wurde. Da man in Hamburg aber mit so einem Wetter umzugehen weiß, wimmelte es bei meiner Ankunft auf dem Veranstaltungsgelände bereits von Menschen. Nachdem ich meine Kollegen gefunden hatte, holten wir gemeinsam unsere Startunterlagen ab und genossen noch ein wenig die Stimmung vor dem Lauf. Hier werden dann meistens noch die heißesten Tipps für die bevorstehende Strecke ausgetauscht. Als wir dann schon in unserem Block bereit zum Starten waren, kam doch noch die Sonne hervor. Los ging es dann etwas träge und auch ein wenig verzögert, da sich die Menschenmasse erstmal in Bewegung setzen muss. Um dies ein wenig zu entschärfen, lies man die Läufer in Blöcken mit einer kleinen Zeitverzögerung loslaufen. Vor den ersten Hindernissen bildeten sich dennoch kurze Schlangen, so dass man ein wenig Zeit zum Verschnaufen hatte. So kam ein Hindernis auf das andere. Wir achteten in unserem Team darauf, uns nicht zu verlieren und warteten deshalb nach den Hindernissen immer bis wir wieder komplett waren. So ging es dann recht locker bis zum Beginn des Elbhangs. Hier ging es über Treppen und steil bergauf führende Wege ständig hoch und runter. Immer wenn man dachte „Jetzt ist es überstanden“, kam eine neue Treppe. Der Elbhang war im Endeffekt auch das am schwierigsten zu überwindende Hindernis. Ins Ziel sind wir dennoch alle gemeinsam eingelaufen und konnten uns über Getränke und Bananen, sowie natürlich über die Sieger-Medaille freuen.

 

SICK Karriere: Welche Herausforderung bringt dieser Wettbewerb mit sich?

Jan Neier: Der Urbanathlon erfordert eine gute allgemeine Fitness. Es reicht hier nicht einfach schnell laufen zu können. An manchen Hindernissen ist die Balance gefragt, an anderen zum Beispiel die Kraft in den Armen oder Sprunggelenken. Am Elbhang ist dann Durchhaltevermögen erforderlich. Trotz allem ist der Lauf aber für einen engagierten Alltagssportler problemlos zu bewältigen.

 

SICK Karriere: Würden Sie den Urbanathlon nochmal laufen?

Jan Neier: Das ist fest eingeplant!

 

SICK Karriere: Welche Tipps haben Sie für Ihre Kollegen/innen oder andere Läufer/innen, die im nächsten Jahr teilnehmen?

Jan Neier: Meine 2 Tipps sind: Nicht nur flache Strecken laufen, sondern auch mal ein wenig Steigung integrieren. Ausschließlich die Ausdauer beim Laufen zu trainieren reicht nicht aus, sondern auch die koordinativen Fähigkeiten und die Kraft-Ausdauer sind beim Urbanathlon gefragt.

 

SICK Karriere: Vielen Dank für Ihre Zeit. Wir drücken Ihnen die Daumen, dass sich noch weitere Mitarbeiter/-innen für kommende Laufveranstaltungen zusammenfinden.

 

In diesem Video hat der Veranstalter „Men’s Health“ noch einmal alle Highlights des Rennens festgehalten:

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