Digital Youngsters: Arbeiten in der Zukunft

Paula, Christoph und Stefan haben an dem Projekt Digital Youngsters (DY) teilgenommen. Dabei haben sie die Arbeitswelt von morgen betrachtet und ihre Ergebnisse auf der Bildungsmesse Didacta in Stuttgart weiterentwickelt und vor einer Jury vorgestellt.
Über die Erfahrungen in diesem Projekt und ihre Erlebnisse in Stuttgart erzählen sie uns im Interview.

 

SICK Ausbildung: Hallo ihr drei! Ihr habt bei Digital Youngsters mitgemacht. Um was genau handelt es sich dabei?

DY-Team: Um einen ausgeschriebenen Wettbewerb von World Skills Germany in Kooperation mit Samsung, bei dem sich Azubis mit der Fragestellung: „Wie sieht mein Arbeitsplatz der Zukunft aus? Wie werde ich 2030 arbeiten?“ beschäftigen. Wir bekamen die Möglichkeit, uns Gedanken über die Zukunft zu machen und auch mal ein bisschen zu spinnen, wie wir in 2030 wohl arbeiten werden.

 

Unser Digital Youngsters-Team Stefan Herbstritt, Paula Winter und Christoph Frank an ihrem Stand in Stuttgart Foto: WorldSkills Germany, S. Werth / J. Wehrmann

Die Vision der Arbeitswelt von morgen

SICK Ausbildung: Um was genau geht es in eurer Vision von der Arbeitswelt von morgen? Wie sieht die Arbeit in 2030 aus?

DY-Team: Wir glauben, dass die Arbeit von Morgen viel individueller gestaltet wird und alles flexibler abläuft. Jeder kann sich aussuchen, wann und von wo aus er arbeiten möchte. Den Arbeitsplatz an sich wird es nicht mehr geben, sondern eher sogenannte „smart offices“, wo jeder Mitarbeiter, egal von welchem Unternehmen, arbeiten kann und die Unternehmen bezahlen für den Arbeitsplatz, den er in diesem Zeitraum in Anspruch nimmt. Unserer Meinung nach wird es auch nicht mehr den einen Beruf geben, sondern die Bildung wird modularer aufgebaut werden, sodass jeder das erlernen kann, was er möchte.

Arbeiten für Digital Youngsters im berufsgruppenübergreifenden Projektteam

SICK Ausbildung: Wie kam eure Teilnahme zustande?

DY-Team: Im Rahmen der SICK-Kultour-Tage haben wir einen Workshop in Projektmanagement gemacht und uns zu einem berufsgruppenübergreifenden Projektteam zusammengeschlossen. Im Team haben wir einen Film zusammen arbeitet und als Projekt bei Digital Youngsters eingereicht.

 

 

Vorstellung der Vision vor der Jury der Digital Youngsters

SICK Ausbildung: Wie waren die fünf Tage in Stuttgart, welche Erfahrungen konntet ihr sammeln?

DY-Team: Wir haben unsere anfänglichen Ideen weiterentwickelt und am Ende unsere Vision vor einer Jury vorgestellt. Es war eine tolle Erfahrung und sehr interessant, einmal auf einer Messe zu arbeiten. Wir hätten nicht gedacht, dass wir so viel in einer so kurzen Zeit schaffen können. Und waren selbst überrascht, auf welche kreativen Gedanken wir gekommen sind.

 

Finale Präsentation

Finale Projektpräsentation vor der Jury der Digital Youngsters Foto: WorldSkills Germany, S. Werth / J. Wehrmann

SICK Ausbildung: Ihr seid eine bunte Truppe aus verschiedenen Berufen. Wie hat die übergreifende Zusammenarbeit geklappt?

DY-Team: Es hat sehr gut funktioniert, wir waren selbst überrascht ;-). Wir kannten uns davor gar nicht und dann plötzlich in kürzester Zeit ein Team zu bilden und zusammenzuarbeiten war spannend. Jeder konnte eigene Inputs geben und seine Ideen einbringen. Wir haben uns super verstanden und sind zu einem tollen Team zusammengewachsen.

 

SICK Ausbildung: Geht es jetzt irgendwie weiter? Was wird aus eurem Projekt?

DY-Team: Auf der Bildungsmesse DIDACTA fand ja das Finale statt, somit ist das Projekt an sich abgeschlossen. Vielleicht werden wir im Juni nach Berlin auf einen Bildungskongress fahren und dort unsere Vision erneut vorstellen. Wir sind jedenfalls gespannt, was noch so passiert. Außerdem haben wir beschlossen, auf jeden Fall einen Termin für unser Team im Jahr 2030 vorzumerken um zu schauen, ob unsere Vision eingetroffen ist!

 

Viele Grüße,
eure „Digital Youngsters“

 

 

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