Grundlagenentwicklung bei SICK – Einblicke für Studierende

Als Entwicklungsingenieur bei der SICK Engineering GmbH in Dresden betreut Dr. Eric Starke regelmäßig Studierende, die ihr Praxissemester absolvieren und ihre Thesis schreiben. Was ihm dabei besonders Spaß macht und welche Aufgaben Studierende in der Grundlagenentwicklung übernehmen können, verrät er uns in diesem Interview.

 

SICK Karriere: Eric, bitte stelle dich doch kurz vor!

Eric Starke: Mein Name ist Eric Starke, ich bin verheiratet und wohne in Pirna bei Dresden. Ich habe Elektrotechnik, mit Spezialisierung auf Akustik und elektromechanische Systeme, an der Technischen Universität Dresden studiert. Nach dem Studium erhielt ich die große Chance als Mitarbeiter eines Großforschungsprojektes an der Technischen Universität Dresden anzufangen. Dort war ich in den folgenden Jahren in verschiedenen Forschungsprojekten sowie in der Lehre tätig und fertigte auch meine Doktorarbeit an. Seit Mai 2013 bin ich nun in der Grundlagenentwicklung für Ultraschalldurchflussmessgeräte der SICK in Dresden beschäftigt.

 

Dr. Eric Starke betreut Studierende in der Grundlagenentwicklung bei der SICK Engineering GmbH in Dresden

Dr. Eric Starke betreut Studierende in der Grundlagenentwicklung bei der SICK Engineering GmbH in Dresden

SICK Karriere: Du betreust regelmäßig Studierende, die bei SICK Praxissemester absolvieren oder Ihre Thesis schreiben. Wie lange machst du das schon?

Eric: Die ersten Studierenden habe ich 2005 bei ihren Studienarbeiten betreut. Während der Zeit an der Universität kamen in den folgenden Jahren viele verschiedene und interessante Abschlussarbeiten hinzu. Seit 2013 betreue ich regelmäßig Praxissemester und Abschlussarbeiten bei SICK an unserem Standort bei Dresden.

 

SICK Karriere: Was sind typische Aufgabenbereiche von Studierenden, die mit dir und deinem Team arbeiten?

Eric: In der Grundlagenentwicklung bereiten wir künftige Produktentwicklungen vor, indem wir neue Ideen und Technologien untersuchen und bewerten. Daraus ergeben sich auch sehr vielfältige Aufgaben für Studierende. Dies reicht beispielsweise von der selbstständigen Aufarbeitung neuer Themen, über die Erstellung mechanischer und elektrischer Testaufbauten sowie der experimentellen Untersuchung von Demonstratoren bis hin zur Signalverarbeitung und Erstellung von Softwaretools.

Studierende und ihre Erfahrungen für die Zukunft

SICK Karriere: Was denkst du, können Studierende in einer praktischen Phase in einem Industrieunternehmen für sich und ihre Zukunft mitnehmen?

Eric: Studierende unterschätzen häufig, wie viel Wissen sie sich bereits erarbeitet haben. Ein Prxissemester vermittelt ihnen einen umfassenden Eindruck von ihren möglichen späteren Aufgaben. Vor allem können sie ihre im Studium erworbenen theoretischen Kenntnisse direkt in realen Aufgabenstellungen anwenden und tatsächlich bestehende Wissenslücken erkennen. Mit diesen Erfahrungen lässt sich die nach dem Praxissemester anstehende letzte Phase des Studiums viel besser planen.

 

SICK Karriere: Was macht dir an der Arbeit mit Studierenden Spaß?

Eric: Ich bin immer wieder erstaunt über die Motivation und die kreativen Lösungen von Studierenden, die uns schon oft – mehr als erwartet – geholfen haben. Darüber hinaus ist für mich immer wieder schön, Studierende auf einem kleinen Stück ihres Ausbildungsweges zu begleiten und ihre Entwicklung mitzuerleben.

 

SICK Karriere: Danke für deine Zeit!

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