Vorbereitungen für Tokio: DH-Studentin Kirstie im Interview

Eine Praxisphase im Ausland ist ein spannendes aber auch herausforderndes Vorhaben. Für unsere DH-Studentin Kirstie geht es in wenigen Wochen nach Japan. Damit in Tokio alles reibungslos läuft, bereitet sie sich zu Hause für ihren Aufenthalt vor. Was im Vorfeld ihrer Reise alles zu erledigen ist und warum sie sich für Japan entschieden hat, erzählt sie uns im Interview. 

 

SICK Ausbildung: Liebe Kirstie, in wenigen Wochen geht es für dich im Rahmen deines DH-Studiums nach Japan. Hast du dich bewusst für Japan als Reiseziel entschieden?

Kirstie Black: Eigentlich habe ich nie wirklich darüber nachgedacht, meine Praxisphase in einem asiatischen Land zu absolvieren. In meiner Vorstellung waren es Länder wie Schweden, Kanada oder Südamerika. Meine Ausbilderin kam dann eines Tages auf mich zu und fragte, was ich von einer Praxisphase in Tokio halte. Ich war irritiert und zugleich überrascht, denn ich hatte mich noch nie richtig mit der japanischen Kultur beschäftigt und musste mich erst einmal mit anderen DH-Studenten und Bekannten austauschen. Je mehr ich über Japan lernte, desto begeisterter und neugieriger wurde ich und schnell stand meine Entscheidung fest: Ich gehe nach Tokio!

SICK Ausbildung: Wie lange bleibst du in Japan und wo kommst du unter?

Kirstie: Ich werde insgesamt drei Monate dort sein. Die Niederlassung vor Ort kümmert sich um eine Unterkunft, wofür ich sehr dankbar bin. Ich glaube die Wohnungssuche in einer so dicht besiedelten Stadt wie Tokio ist gar nicht so einfach – erst recht nicht, wenn man kein Japanisch spricht.

Auf die richtige Vorbereitung für Tokio kommt es an

SICK Ausbildung: Eine solche Reise ist auch mit Vorbereitungen verbunden. Wann hast du damit begonnen?

Kirstie: Sobald ich von der Tochtergesellschaft in Tokio die Zusage bekam, begann ich Dokumentationen anzuschauen und Reiseführer zu lesen. Ich besuchte auch den Mundologia-Vortrag über Japan und versuchte mich sogar daran, ein paar grundlegende japanische Wörter zu lernen. Seit diesem Zeitpunkt stand ich auch in ständigem Kontakt mit der Ausbildungsabteilung und meinem zuständigen Betreuer in Tokio, sodass ich bei Fragen bezüglich Flugbuchung, Visum, etc. immer einen Ansprechpartner hatte.

 

SICK Ausbildung: Wobei unterstützt dich die Ausbildungsabteilung und was musst du eigenständig organisieren?

Kirstie: Unsere Ausbilderin hat sich mit uns DH-Studenten zusammengesetzt und uns alle wichtigen Themen bezüglich unseres Auslandseinsatzes erklärt. So wusste ich von Anfang an, wie ich meinen Flug über die Reiseagentur buche und was für die Kommunikation mit der Tochtergesellschaft wichtig ist. Für Japan braucht man für einen Aufenthalt unter 90 Tage kein Visum, daher konnte ich schnell selbstständig mit meinem Betreuer vor Ort in Kontakt treten, um Themen wie Unterkunft, Flugzeiten oder die Tätigkeiten während des Auslandseinsatzes zu organisieren. Bei Fragen steht mir die Ausbildungsabteilung weiterhin zur Seite.

 

SICK Ausbildung: Was bereitet dir ein mulmiges Gefühl?

Kirstie: Ich habe großen Respekt davor, in ein klassisches „deutsch-japanisches“ Fettnäpfchen zu treten. Die japanische Kultur ist so anders – was uns sonderbar erscheint, ist für einen Japaner vielleicht besonders wichtig. In jedem Reiseführer stehen Tipps und Tricks, wie man solche Fettnäpfchen umgeht. Ich glaube aber, wenn man sich dann selbst in solch einer Situation befindet, ist das etwas ganz Anderes.

 

SICK Ausbildung: Worauf freust du dich besonders?

Kirstie: Auf die Vielfalt! Japan hat kulturell und auch geografisch so viel zu bieten, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Ich bin neugierig auf die Menschen, auf das Essen, auf die Rituale und Zeremonien und das ganze hektische Leben in solch einer Großstadt wie Tokio.

SICK Ausbildung: Wir wünschen dir einen guten Flug und eine spannende Zeit in Japan. Pass auf dich auf!

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