Jobs der Woche im Bereich Funktechnologie: Was steckt dahinter?

Jede Woche veröffentlichen wir in den sozialen Netzwerken einen Job der Woche. Dieses Mal haben wir genauer nachgefragt: Sebastian Heidepriem (Head of Wireless Technologies) baut gerade ein neues Team im Bereich Industrie 4.0 auf. Im Interview gibt er uns viele Informationen zu seinen offenen Positionen.

 

SICK Karriere: Du suchst derzeit nach vier neuen Mitarbeitern (m/w) im Bereich Industrie 4.0. Was macht diesen Bereich aus?

Sebastian Heidepriem: An „Industrie 4.0“ zu arbeiten bedeutet per Definition an der Zukunft der Industrie zu arbeiten. Eine logisch und technische Vernetzung der Dinge und der Menschen bis in Rechenzentren mit teilweise künstlicher Intelligenz ist ein wichtiger Bestandteil der sogenannten digitalen Revolution.

Da sich nicht alle Dinge – und vor allem nicht der Mensch- gerne verkabeln lassen, bereitet das neue Team die Vernetzung über die Luftschnittelle vor. Wir werden Schnittstellenprodukte entwickeln, die vorhandene Produkte an die Funkstandards anschließen. Aber auch ganz eigene IoT (Internet of Things)-Produkte. Diese übernehmen teilweise vollständig kabellos eine wichtige Aufgabe in der Produktion oder Logistik der Zukunft.

Sebastian sucht Verstärkung für sein neues Team und erzählt uns mehr.

SICK Karriere: Welche Aufgaben erwarten den neuen Mitarbeiter (m/w)?

Sebastian: Zunächst geht es um das Verständnis der vorhandenen Technologien. Wir wollen für jede Applikation die passende Technologie verwenden und dabei nicht auf die Selbstoptimierung der verwendeten Komponenten vertrauen. Stattdessen wollen wir die Technologie so beherrschen, dass wir guten Gewissens eine hohe Verfügbarkeit versprechen können.

In den ersten Jahren werden wir mit einem kleinen Team Prototypen bauen und Funk-Systeme in so genannten Industrie 4.0-Fabriken in Betrieb nehmen. Hierbei wollen wir Erfahrung und Wissen sammeln. In den folgenden Jahren wird sich daraus ein Kompetenzzentrum entwickeln, das industrielle IoT-Produkte selbst entwickelt oder andere Geschäftsbereiche bei der Integration von Funktechnologien unterstützt und die Definition von Konzern-Standards ermöglicht.

Technologisch werden wir uns neben den verbreiteten Technologien auf freien Frequenzbändern WLAN, Bluetooth und NFC auch mit den Technologien 3G/4G/5G (LTE und NB-IoT) beschäftigen und die jungen Technologien wie Wireless IO-Link sowie LoRa evaluieren.

 

SICK Karriere: Warum sind diese Stellen so interessant und was macht sie besonders spannend?

Sebastian: Als Mitarbeiter der zentralen Entwicklung ist man stark vernetzt. Man hat sowohl innerhalb des Konzerns als auch in Arbeitskreisen mit anderen Firmen viel mit Menschen zu tun – national wie international. Eine gewisse Neugier vorausgesetzt, wird es einem nie langweilig.

Wir nehmen uns der Pionieraufgaben an, stoßen auf neue Ideen und treiben diese mit praktischen Umsetzungen an. Diese Aufgabe erfordert ein hohes Maß an Motivation und Selbständigkeit. Dafür fühle ich mich als Vorgesetzter verantwortlich.

Sebastian im Austausch mit Kollegen.

SICK Karriere: Wie beschreibst du dein bisheriges Team und was soll das neue Team ausmachen?

Sebastian: Mich von meinem Team zu trennen, fällt mir nicht leicht. Wir sprechen respektvoll auf Augenhöhe miteinander und haben jederzeit das gemeinsame Ziel im Blick: Das Richtige für den Kunden und das Optimale für die Firma tun. Mein bisheriges Team zeichnet sich ausnahmslos durch eine sehr gute Auffassungsgabe, ein hohes Maß an Motivation und ein für mich beeindruckendes Zusammengehörigkeitsgefühl aus. Ich wünsche mir von den neuen Kollegen, dass sie mit der gleichen Begeisterung an die Aufgaben herangehen, keine Hemmungen haben, sich in neue und komplexe Themen einzuarbeiten und sich bei der Arbeit wohl fühlen.

 

SICK Karriere: Stell dir den idealen Kandidaten / die ideale Kandidatin vor. Was soll er/sie mitbringen? Was ist dir besonders wichtig?

Sebastian: Das ideale Team zeichnet sich durch Wissbegier und Innovationsgeist aus. Die Mitarbeiter im Team schrecken nicht davor zurück, etwas auszuprobieren und neue Wege zu gehen. Natürlich ist es von großem Vorteil, wenn man Erfahrungen in dem jeweiligen Fachgebiet mitbringt. Wir sind uns jedoch bewusst, dass es auch die Chance geben muss, sich in neue Themen einzuarbeiten und Kompetenzen aufzubauen. Das möchten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten.

Der neue Trend in der Entwicklung heißt „agil“. Damit bekennt man sich zu Beginn einer Aufgabe zur Unschärfe oder gar zur Unkenntnis des Ziels. Damit wird auch die Bedeutung von Kenntnissen und Fähigkeiten in einzelnen Technologien relativiert: Denn was sich zu Beginn noch technologisch im Zielkorridor befand, kann im Laufe des Projektes als nicht mehr relevant identifiziert werden.

Im Gespräch zum gegenseitigen Kennenlernen frage ich allerdings dennoch, was die Person bisher gemacht hat. Aber ich frage auch jedes Mal, was die- oder derjenige denn gerne machen würde, wenn sie oder er die Wahl hätte.

 

SICK Karriere: Abschließend noch ein Satz zu folgender Frage: Warum zur SICK AG?

Sebastian: Diese Frage muss wohl jeder für sich beantworten. Ein Blick in das Unternehmen lohnt sich meiner Meinung nach auf jeden Fall. Ich habe mich 2001 für die SICK AG entschieden, weil ich schon bei meinem ersten Besuch in der Firma offensichtlich zufriedene Menschen auf den Fluren angetroffen habe. Ich bin immer noch bei der SICK AG, weil mich dieser Eindruck nicht getäuscht hat.

 

Die Stellen im Überblick:

  1. ENTWICKLUNGSSPEZIALIST FUNKTECHNOLOGIE M/W
  2. MOBILFUNKSPEZIALIST M/W
  3. ENTWICKLUNGSSPEZIALIST FUNKTECHNOLOGIE M/W
  4. ENTWICKLUNGSSPEZIALIST FUNKTECHNOLOGIE ELEKTRONIK M/W

 

 

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